Die Rolle des Kindergartens spielte bei den Verhandlungen am 06.07.2026 keine unwesentliche Rolle, da dieser auf ausdrücklichem Wunsch der Kindesmutter hin ein Schreiben aufsetzte, das in dieser Form mehr als nur fragwürdig ist.
Seit dem 26.08.24 besucht Kind 1 diese Kindertagesstätte und komme regelmäßig und gerne in den Kindergarten, sollte er die Einrichtung einmal nicht besuchen können, würde die Mutter Ihn telefonisch abmelden. Seit dem 31.03.26 habe der Kindergarten Verhaltensveränderungen festgestellt. In den ersten Tagen nach dem „Vorfall“ zeigte Kind 1 vermehrt Regelverstöße und Müdigkeit, es würde auffallen dass regeln und Absprachen wiederholt erklärt und eingefordert werden mussten obwohl Ihm diese bekannt seien und somit hätte er von den Betreuern vermerkt die Aufmerksamkeit eingefordert. Kind 1 suche den Körperkontakt zu den Erzieherinnen und fordere mehr Aufmerksamkeit als vorher ein. Er spiele vermehrt Rollenspiele mit Monster und Dinosaurier und verstecke sich vor Ihnen. Die Kindesmutter befinde sich im engen Austausch mit der Einrichtung und würde diese zeitnah über Veränderungen im Alltag von Kind 1 informieren. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurde in Absprache mit der Kindesmutter eine Frühförderung hinzugezogen um Kind 1 gezielt in der Entwicklung zu unterstützen.
In diesem Schreiben vom 12.05.2026 wurde explizit auf den „Vorfall“ hingewiesen, dies lässt die Annahme zu, dass die Kindesmutter auch im Kindergarten Ihre Version des Vorfalles geschildert haben muss. Leider ist nicht überliefert, was Sie dort erzählt hat. Da Sie zu dem Vorfall in Zusammenhang mit Kind 1 bereits in der Eidesstattlichen Versicherung andere Aussagen getroffen hat als beim späteren Gerichtstermin, bleibt hier auch nur die Vermutung, dass Ihre dortigen Erzählungen nicht der Wahrheit entsprechen. Abgesehen davon irritiert mich die Aussage des Kindergartens, dass Kind 1 erst seit dem „Vorfall“ verhaltensauffällig gewesen sei extrem. Dass Kind 1 bereits im Vorfeld auffällig war und bereits früher durch anspucken der Erzieherinnen sowie anderen Kinder aufgefallen ist, wurde natürlich nicht erwähnt. Die Situationen wo Kind 1 in der Vergangenheit andere Kinder gebissen hat, oder es vor allem in der Anfangszeit Rangeleien und Streitigkeiten um Spielzeuge gab wurde anscheinend auch vergessen. Auch dass es Anfang 2026 einen Vorfall beim Mutter Vater Kind spielen gab, den die Kindesmutter mir im Februar selbst mitteilte, wurde natürlich nicht erwähnt.
Hier sieht man Beispielhaft, wie manipulativ so ein Einseitiger Bericht sein kann, der explizit darauf aus war, ein der Kindesmutter dienliches Bild zu zeichnen. Dass eine Kindertagesstätte sich so einspannen lässt und Fachpersonal sich zu solch einem Schreiben hinreißen lässt finde ich bedenklich. Da ist die Aussage der telefonischen Abmeldung eher nebensächlich…. Nach meinem Kenntnis stand erfolgt die Abmeldung nämlich über eine App und nicht telefonisch, außer die Kindesmutter hält hier Ihre Frist für eine rechtzeitige Abmeldung innerhalb der App nicht ein.
Dass Kind 1 nicht seinem Alter entsprechend entwickelt ist und schon jetzt in Frage gestellt wird, ob mit 6 Jahren überhaupt eine Einschulung erfolgen kann wurde natürlich auch vergessen zu Erwähnen. Auch dass das Kind mit knapp 5 Jahren immer noch nicht trocken ist, morgens hungrig und durstig in den Kindergarten kommt da die Mutter ein frühstück vorher für unnötig hält oder das Kind generell recht müde im Kindergarten ankommt, da die Bettzeiten noch nie dem Kind angepasst ausfielen ist anscheinend Irrelevant, oder würde das eventuell die wahren Probleme aufzeigen?
Kindergarten Ausflüge & veranstaltungen
Ich habe mich immer bemüht so viel einzubinden wie es mir von der Kindesmutter ermöglicht wurde. So habe ich mir für Veranstaltungen wie dem Laternelaufen, einem Besuch auf dem Bauernhof und einem Besuch in der Spielscheune stets Urlaub genommen. Bei dem Laternelaufen ist mir aber auch schon aufgefallen dass Kind 1 nur zu 2 Kindern Kontakt aufgebaut hat und sonst eher von anderen Kindern gemieden wurde. Auch die Kindesmutter war beim Laternelaufen eher damit beschäftigt mich permanent zu beobachten, damit ich ja nicht ins Gespräch mit anderen Frauen kommen würde und tauchte wie auf dem nichts immer nur dann an meiner Seite auf, wenn ich mich mit anderen Eltern unterhielt. Statt selbst mit anderen Eltern ins Gespräch zu gehen, lies Sie sich nur von Ihrer Eifersucht leiten.
Auf den besuch beim Bauernhof habe ich persönlich mich sehr gefreut, da ich selbst im Landwirtschaftlichen Sektor arbeite und Kind 1 ein absoluter Trecker & Tier fan ist. Am Vorabend teilte mir die Kindesmutter so salopp mit, wann Sie morgens aufsteht und mit Kind 1 los fährt und Ihre Mutter dann herkommt um auf Kind 2 aufzupassen. Dies war völlig neu für mich da es erst immer hieß wir begleiten gemeinsam als Familie Kind 1 und als Sie dann aufklärte dass nur eine Begleitperson zugelassen ist erwiderte ich dass ich extra Urlaub genommen habe und dann aber ja Kind 2 betreuen kann. Sie hätte schon alles mit Ihrer Mutter geklärt, die passt auf. Also saß ich an meinem Urlaubstag alleine in Ihrem Haus und mit mir wurde nichts geklärt.
Es gab aber noch einen Besuch in der Spielscheune, wo wir gemeinsam als Familie Kind 1 auf dem Kindergartenausflug begleiteten. Während die Kindesmutter sich um Kind 2 Kümmerte habe ich Kind 1 beaufsichtigt, aber immer auf Distanz um Ihn genügend Freiraum zur eigenen Entfaltung zu geben. Das Passte der Mutter natürlich auch nicht, aber ich war der Meinung dass Kind 1 mit den anderen Kindern spielen soll, nicht mit uns Eltern. Zwischendurch kümmerte sich Kind 1 auch ganz stolz fürsorglich um Kind 2. Bei ein paar wenigen Gesprächen die ich mit den anderen Eltern führen konnte waren die sehr erstaunt, welch gute Bindung ich zu Kind 1 hätte obwohl es nicht mal mein eigener Sohn ist. Als das offizielle Ende kam, regnete es wie aus Eimern und ich hielt den Regenschirm über die Kindesmutter und Kinder während ich selbst klitsch nass wurde. Dies beobachteten einige Mütter und äußerten wie beeindruckt die von dieser Fürsorge sind – eigentlich traurig dass die Kindesmutter selbst solche Gesten nie zu schätzen wusste.
Ich habe mehrfach der Kindemutter gegenüber geäußert, dass ich bei den Entwicklungsgesprächen & Elternabenden dabei sein möchte. Leider wurde mir dieses immer vehement verweigert mit der aussage, dass ich in der zeit ja auf die Kinder aufpassen könne. Wenn dann bei solch einem Elternabend plötzlich Ihre Mutter vor der Tür steht um auf die Kinder aufzupassen… Aber einem mutmaßlich narzisstischem Menschen diese Verarschung darzustellen endet sowieso nur in Streit.
Heilpädagogische Frühförderung
In dem Bericht vom Sozialwerk, dass ebenfalls auf expliziten Wunsch der Kindesmutter hin einen Bericht zu Kind 1 anfertigte, fällt direkt auf dass als Sorgeberechtigte lediglich die Kindesmutter aufgeführt ist – Der ebenfalls Sorgeberechtigte Kindesvater wird aber nicht erwähnt. Obwohl die Kindesmutter dem Kindesvater gegenüber regelmäßig berichten soll (Festgehalten im Sorgerechtsverfahren des Kindesvaters gegen die Kindesmutter), kommt Sie dieser Verpflichtung nicht nach und er erfuhr erst im Rahmen der verfahren die ich nun gegen die Kindesmutter führe von der Förderung. Es ist vielleicht erwähnenswert, dass die Kindesmutter es schaffte Berichte vom Kindergarten & Sozialwerk anzufordern, aber im gleichen Zeitraum es nicht schaffte sich trotz mehrfacher Aufforderung bei der Verfahrensbeiständin zu melden.
Am 11.05.2026 Setzte das Sozialwerk einen Bericht auf in dem geschrieben wird dass Kind 1 seit September 2025 im Rahmen der Komplexleistung durch die Einrichtung betreut wird. Die Förderung sei einmal wöchentlich im Häuslichen Umfeld und Kind 1 nimmt regelmäßig mit Interesse an den angebotenen Spiel-,Bastel- und Malaktivitäten teil. Er suche häufig die Aufmerksamkeit der betreuenden kraft und äußerte den Wunsch ohne Kind 2 die Termine durchzuführen. Es zeige sich, dass Kind 1 die Spielregeln teilweise verändere oder eigene Regelideen einbringt. Situationen in denen grenzen gesetzt werden führen teilweise zu Diskussionen, Erklärungen und Anleitungen wartet Kind 1 überwiegend ab und kann sich angemessen konzentrieren. Im Kontakt mit der Kindesmutter zeigt sich Kind 1 wiederholt herausfordernd und ihm fällt es teilweise schwer die gesetzten grenzen oder ein nein zu akzeptieren. Die Kindesmutter berichtete von einem Vorfall mit dem Ex-Partner und in der darauffolgenden zeit war Kind 1 zeitweise zurückhaltender.